Der Friedhof als beschaulicher Begegnungsort für alle Besucher und wie man das Grab eines Verstorbenen findet
Kommunalfriedhof Salzburg Gräbersuche
Ein Friedhof und so auch der Kommunalfriedhof Salzburg dient in erster Linie als Ort der Ruhestätte für die Toten sowie als Gedenkstätte. Die gestalterische Umsetzung dieses städtischen, interkonfessionellen Friedhofs beinhaltet jedoch auch, dass er ein Erholungsort für alle Besucher sein soll.
Kommunalfriedhof Salzburg Besonderheiten
Der Friedhof befindet sich am Rande des Stadtteils Gneis. Gegen Ende des 19. Jhs reichten aufgrund des Bevölkerungswachstums die einzelnen Stadtteil-Friedhöfe allmählich nicht mehr aus. Somit errichtete die Stadt Salzburg einen neuen Friedhof, der sein Vorbild im Ohlsdorfer Waldfriedhof in Hamburg fand. Bereits im Vorfeld wurde der Kommunalfriedhof als ein Teil der Stadtbegrünung geplant und neben einem Ort des Gedenkens auch als Erholungsraum mit Besonderheiten für die Bevölkerung konzipiert.
Kommunalfriedhof als Erholungsraum
Der Kommunalfriedhof konnte seit seiner Eröffnung (am 1. Januar 1879) seinen ursprünglichen Charakter weitgehend erhalten. Mit einer Gesamtfläche von ca. 25 Hektar wird nicht nur von seinen etwa 20.000 Grabstellen geprägt, sondern auch von etwa 1.600 teils sehr alten und imposanten Bäumen. Diese sind im Inneren des Friedhofgeländes angelegt.
Rund 200 Bäume sind als Umrandung der Anlage angeordnet. Die reichliche Verwendung von Laubbäumen und sonstigen Laubhölzern sorgt im Einklang mit der künstlerischen und gärtnerischen Gestaltung der Anlage für ein buntes Bild eines Naherholungsgebietes.
Es zeigt sich hier die Multifunktion des städtischen Friedhofs, der auch einen Wert als Erholungsfläche und Bestandteil des städtischen Grüns bekommt. Bereits ein Drittel der Besucher des Kommunalfriedhofs sind reine Spaziergänger.
Ehrengräber
Ältere Menschen verbinden den Gräberbesuch im Kommunalfriedhof gerne mit einem kleinen Spaziergang und schauen bei den Ehrengräbern berühmter Persönlichkeiten vorbei. Wer gerne wissen möchte, wer wo begraben ist und seine letzte Ruhestätte gefunden hat, kann dies unter der Online Gräbersuche in Erfahrung bringen.
Die Friedhofsverwaltung beobachtet, dass immer mehr Menschen auf den Friedhof kommen, auch wenn es keinen Trauerfall gegeben hat. Sie wollen einfach Momente der Ruhe finden oder sie kommen zum Lesen und Flanieren.
Was auch viele in den Kommunalfriedhof lockt, ist die Tierwelt: es gibt jede Menge Vögel und Eichhörnchen, die zwischen den Gräbern und auf den Bäumen unterwegs sind.
Begegnungsort Friedhof
In den Erweiterungen des Friedhofs wird versucht den modernen Entwicklungen der Friedhofs-Gestaltung zu entsprechen. Freiräume werden bewusst mit eingebunden. Der Friedhof soll als Raum der Begegnung mit Tod, Trauer und Erinnerung und Ruhe sein.
In Zusammenarbeit der Friedhofsverwaltung der Halleiner Steinmetz-Fachschule entstand 2003 ein Friedhofsbrunnen. Er soll als eine Art Ruhe- und Kommunikationsort für Trauernde und Spazierende dienen. Ein Rundweg mit vier Abgängen aus Kopfsteinpflaster symbolisiert die Wandlung vom Leben zum Tod und den vier Elementen Wasser, Erde, Feuer und Luft.
Der Kommunalfriedhof Salzburg ist ein beschaulicher Begegnungsort für alle Besucher. Es kann sein, dass sich die Gräbersuche auf diesem oder einem anderen Salzburger Friedhof als schwierig gestaltet. Dazu habe ich einen guten Tipp:
Gräbersuche auf Salzburger Friedhöfen
Manchmal kennt man nicht den Bestattungs-Friedhof oder das Grab eines Angehörigen oder Bekannten. Wie kann man das in Erfahrung bringen oder wo soll man danach suchen? Dafür gibt es von der Stadt Salzburg ein hilfreiches Tool, die eine Gräbersuche online ermöglicht.
Kommunalfriedhof Öffnungszeiten
November bis Februar, 8 bis 17 Uhr
März und Oktober, 7 bis 19 Uhr
April bis September 7 bis 21 Uhr
Extra Tipp: Entdecke auch die Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten des Wiener Zentralfriedhofs. Erfahre spannende Hintergründe über den Totenkult in Mexiko und wie man dort die Toten ehrt.
Text und Fotos „Kommunalfriedhof Salzburg Gräbersuche und Besonderheiten“, Copyright Sissi Munz, Beitragsbild lizenzfrei Pixabay
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Sehr geehrte Damen und Herren,
DA ich längere Zeit schon in USA lebe und 2025 nach Salzburg komme würde ich gerne die suchabfrage nach der grabstelle der Familie Schoibl stellen.
Schoibl Katharina.
gestorben 1982.
Es freut mich, dass Sie sogar in den USA auf meinen Blogartikel gestoßen sind! Ich bin Bloggerin und habe diesen Beitrag geschrieben. In der orangen Rubrik „Gräbersuche online“ habe ich den Link angegeben, der Sie zur eigenständigen Gräbersuche führt. Sie brauchen diesen Link nur anzuklicken und dort die Suchdaten einzugeben. Ich wünsche gutes Gelingen für die Auffindung, mit besten Grüßen aus Österreich.