Traditionelle Köstlichkeit aus der Region Mähren für die Advents- und Weihnachtszeit
Stell dir vor, es ist ein kalter Winterabend. In der Luft liegt der Duft von Zimt und Lebkuchen-Weihnachtsgewürzen. Du stehst in deiner warmen Küche und bereitest dich auf das traditionelle Lebkuchenbacken vor. Das ist eine alljährliche Tradition in der Adventszeit, um die festliche Jahreszeit einzuläuten. Hier verrate ich dir ein traditionelles Rezept aus Mähren, wie du einen saftigen Lebkuchenteig selbst herstellen kannst.
Lebkuchen-Teig selber herstellen
Stelle zunächst alle Zutaten (wie im Rezept unten angegeben) bereit. Die Zutaten für das Rezept sind das Herzstück des Lebkuchenteigs. Die Zugabe von Honig macht deine Lebkuchen saftig. Du vermischst alle Zutaten und knetest sie zu einem glatten Teig. Das Natron wird als gesundes Backtriebmittel hinzugefügt und macht den Teig lockerer und bekömmlicher. Der gelungene Teig für Lebkuchen ist entscheidend für den Geschmack.
Jetzt kommt der schwierige Teil – das Warten. Der Lebkuchenteig wird abgedeckt und über Nacht im Kühlschrank ruhen gelassen. Das ist wichtig, damit sich die Aromen entfalten können und die Lebkuchen saftig werden. Es kann schwierig sein, zu warten, aber Geduld ist der Schlüssel zu leckeren Lebkuchen.
Am nächsten Tag ist es endlich soweit. Zuerst heizest du den Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vor. Während der Ofen vorheizt, den Teig für Lebkuchen ausrollen und Formen ausstechen oder mit einem Keksausstecher verschiedene Figuren ausstechen (z.B. Sterne, Herzen, Tannenbäume).
Sobald der Ofen die richtige Temperatur erreicht hat, wird das Backblech in den Ofen geschoben. Die Backzeit beträgt normalerweise 10 bis 25 Minuten, aber es ist wichtig, die Lebkuchen während des Backens zu beobachten. Wenn die Oberfläche leicht gebräunt ist, sollten die Kekse aus dem Ofen genommen werden. Nach dem Backen etwas abkühlen lassen.
Das folgende traditionelle Rezept für Lebkuchenteig habe ich von meiner Reise aus der tschechischen Region Mähren mitgebracht.
Lebkuchen-Teig herstellen
Kochutensilien
- 1 Nudelholz
- Spritzsack mit feiner Tülle
- Backpapier
- Keks-Formen zum Ausstechen
Zutaten
- 500 g Mehl
- 120 g Puderzucker
- 1 Pack. Backpulver
- 2 TL Natron
- 1 EL Milch
- 150 g Honig
- 100 g Butter geschmolzen und abgekühlt
- 2 St. Eier, ganz
- 1 EL Lebkuchengewürz
- 1 TL Zimt, gemahlen
Zucker-Glasur
- 300 g Puderzucker
- 2 Eiweiß
- 1-2 Tropfen Zitronensaft
Anleitungen
- Alle Zutaten zu einem Teig verarbeiten und bis zum nächsten Tag ruhen lassen.
- Am nächsten Tag den Teil auf eine Dicke von 0,5 cm mit dem Nudelholz ausrollen.
- Aus dem ausgerollten Teig kann man dann mit Keksformen ausstechen.
- Die ausgestochenen Lebkuchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei 175 Grad Ober/Unterhitze backen.
Glasur-Verzierung
- Die Mischung aus Puderzucker, Eiweiß und 1 Tropfen Zitronensaft zu einer glatten Masse verrühren. Wenn die Masse dünnflüssig ist, Puderzucker hinzufügen. Die gebackenen Lebkuchen mit Hilfe eines Spritzsacks mit Muster verzieren.
Wie soll man Lebkuchen aufbewahren?
Die Lebkuchen sollen noch eine Weile halten und frisch bleiben? Wie das am besten geht, erfährst du hier, wie man Kekse richtig lagert und sie frisch bleiben. So kannst du deine Lebkuchen genießen, wann immer du willst.
Das Backen von Lebkuchen ist eine schöne Art, die festliche Jahreszeit einzuläuten. Wer die fertigen Lebkuchen noch mit Motiven verzieren möchte, kann dies mit Zuckerguss tun. Das erfordert eine ruhige Hand, Geduld und Sorgfalt, aber das Ergebnis ist es wert!
Tipp: schokoladige Lebkuchenkugeln
Sollte doch noch Lebkuchen übrigbleiben und schon etwas hart geworden sein, so lässt sich auch dieser noch wunderbar verarbeiten. Das geht ganz einfach mit diesem Rezept für köstliche Lebkuchenkugeln mit Schokolade oder probiere den feinen Festtagsstriezel.
Frohes Backen! 🍪
Text und Fotos „Lebkuchenteig selber machen“ copyright by Sissi Munz
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